Traumatherapie


"Es ist ein Gesetz im Leben: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere.

Die Tragik jedoch ist, dass man meist nach der geschlossenen Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet."

- Andre Gidé -

 

Der Begriff "Trauma" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Wunde" oder "Verletzung". 

Traumatisierungen können entstehen, wenn Sie mit Ereignissen konfrontiert wurden, welche mit einer deutlichen Bedrohung der körperlichen und/oder seelischen Unversehrtheit einhergingen. Das können zum Beispiel Verkehrsunfälle, Naturkatastrophen, physische oder psychische Gewalt, Kriegserfahrungen, Kriminalität, etc. sein. Solche Ereignisse sind "Extrem-Stress-Erfahrungen" und führen oft zu Gefühlen absoluter Hilflosigkeit, starker Angst, eigener Wirkungslosigkeit und Ohnmacht. Bei vielen Menschen klingen derartige Symptome einige Zeit nach dem Ereignis wieder ab. Wenn die erhöhte Anspannung jedoch über längere Zeit bestehen bleibt, und die Erlebnisse nicht adäquat verarbeitet werden können, kann es zur Ausbildung von teils intensiven psychischen Symptomen kommen. Man spricht dann von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).

 

In der Traumatherapie geht es darum, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, was passiert ist, und einen Zusammenhang herzustellen zwischen dem Ereignis und den aktuellen Symptomen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Stabilisierung als Grundlage für die weitere Therapie (u.a. kommen hier imaginative Methoden zum Einsatz). Ziel der Therapie ist es häufig mithilfe von konfrontativen Methoden eine Bewältigung der traumatischen Erfahrung und die Integration dieser in die eigene Lebensgeschichte zu erreichen. Dafür stehen mir spezifische Methoden zur Verfügung:

  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Screen-Technik
  • Narrative Expositionstherapie
  • Traumafokussierte Verhaltenstherapie